Arte, cultura, fascino e romanticismo

Venezia, una città d'amare!

 

Venedig

 

Venedig Fuhrer

Venedig ist eine kleine Stadt und viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten können zu Fuß erreicht werden. Das Herz der Stadt ist der Markusplatz, den die Markuskirche und der Dogenpalast zieren. Venedig wird in sechs Stadtteile eingeteilt: die sogenannten Sestieri.

Stadtteil San Marco

Der Stadtteil San Marco ist das Herz des venezianischen Lebens seit der Gründung der Republik Venedig. Als einziger großer Platz von Venedig - denn die anderen werden nur als „campi" bezeichnet - wurde er von Napoleon als „schönster Salon Europas" beschrieben. Hier befinden sich imposante Kirchen, drei Theater (einschließlich des Theaters La Fenice) und Luxusrestaurants und –geschäfte.

Sehenswertes:

Markuskirche (Basilica di San Marco) – Mit ihrer Grundfläche eines griechisches Kreuzes und den fünf enormen Kuppeln, wurde die Markuskirche im IX. Jahrhundert erbaut, um die Gebeine des Heiligen Markus aufzubewahren. Sie wurde zweimal zerstört und dann in den folgenden Jahrhunderten wieder aufgebaut. Im Jahr 1807 wurde sie zur Kathedrale von Venedig. Sehenswert sind die Mosaiken an der Außenfassade und die berühmten Pferde von San Marco (es handelt sich dabei um Kopien der echten vergoldeten Bronzestatuen, die nun innerhalb der Kirche aufbewahrt werden) und der Schatz mit der wertvollen Kriegsbeute von Konstantinopel und italienische Kunstwerke im Inneren der Kirche.

Dogenpalast (Palazzo Ducale) – Der aus dem IX. Jahrhundert stammende Dogenpalast war ein befestigtes Schloss, das durch mehrere Brände zerstört wurde und dann mit Beginn des XIV. und XV. Jahrhunderts wieder aufgebaut wurde. Ein Meisterwerk gotischer Architektur, in einem lebendigen und raffinierten Baustil, mit Veroneser Marmor an den Arkaden aus Istriengestein, die eigentlich Spitzenarbeiten ähneln, und einem Säulengang. Im Inneren des Palastes sollten unbedingt der Saal des Großen Rates (Sala del Maggior Consiglio), der Gerichtssaal (Sala del Collegio) und das Gefängnis besichtigt werden.

Glockenturm (Campanile) – Der ursprüngliche Turm, der im Jahr 1173 fertig gestellt wurde, fungierte als Leuchtturm für die Seefahrer in der Lagune. Eine andere Aufgabe kam ihm im Mittelalter zu, als er als Stütze des Folterkäfigs benutzt wurde, in dem die Rechtsbrecher eingesperrt wurden und manchmal starben. Nach dem Einsturz im Jahr 1902, konnte der Glockenturm dank zahlreicher Spenden in den darauf folgenden Jahren, wieder aufgebaut und am 25. April (Markustag) 1912 eröffnet werden.

Stadtteile San Paolo und Santa Croce

Die Stadtteile San Paolo und Santa Croce verdanken ihren Namen den im jeweiligen Stadtteil stehenden Kirchen und werden vom oberen Abschnitt des Canal Grande begrenzt. Im XI. Jahrhundert verbreiteten sich hier die Märkte und das Stadtviertel wurde bald zum Handelszentrum von Venedig. Noch heute beleben diesen Stadtteil Marktstände, Geschäfte und charakteristische Cafés. Santa croce hingegen stellt den schlichteren Teil des venezianischen Lebens dar. Prunkvolle Paläste blicken auf den Canal Grande, während sich auf der westlichen Seite der riesige Autoparkplatz des Piazzale Roma erstreckt.

Sehenswertes:

Rialtobrücke – Bis zum IX. Jahrhundert war sie die einzige Verbindung zwischen den zwei Ufern des Canal Grande. Für die zuerst aus Holz und dann aus Stein gebaute Brücke wurde im XVI. Jahrhundert ein Wettbewerb für das Projekt einer neuen Brücke ausgeschrieben. Berühmte Namen wie Michelangelo, Palladio und Sansovino tauchten in diesem Zusammenhang auf, doch wurde der Wettbewerb vom tüchtigen Antonio Da Ponte gewonnen. Zu jeder Tageszeit überqueren Menschenmengen diese Brücke, schlängeln sich durch Souvenirs und lassen ihren Blick auf dem regen Treiben auf dem Canal Grande ruhen.

Rialto-Märkte – Bei Sonnenaufgang laden schwere Lastkähne aus Blei ihre Kisten mit frischem Obst und Gemüse entlang der Mole des Canal Grande aus. Seit Jahrhunderten kommen die Venezianer zum Obst- und Gemüsemarkt Erberia, um frische Produkte wie den roten Radicchio von Treviso und Spargel und Artischocken der Inseln Sant'Erasmo und Vignole zu erstehen. Der nahe und lebhafte Fischmarkt preist Seezungen, Sardinen, Rochen, Tintenfische, Krebse, Weichtiere und noch vieles mehr an.
Das charakteristische und hektische Treiben findet zu Mittag sein Ende.

Stadtteil Castello

Castello ist der größte Stadtteil Venedigs und erstreckt sich von San Marco bis Canareggio im Westen und bis Sant'Elena im Osten. Im Bereich Castello, im Arsenale, wurden große Kriegsschiffe gebaut, die die venezianische Flotte bildeten. Der bekannteste und geschäftsreichste Teil von Castello ist die Promenade entlang der Riva degli Schiavoni; die Mole ist voller Souvenirläden, Ausflugsorganisatoren und unzähliger Touristen. Es bietet sich ein wunderschöner Ausblick von San Giorgio Maggiore.

Sehenswertes:

Riva degli Schiavoni – Die „Promenade" entlang der südlichen Mole von Castello verdankt ihren Namen den Händlern aus Dalmatien (ital. Schiavonia), die hier für gewöhnlich mit ihren Booten anlegten. Die Kunstwerke von Canaletto aus den 40er und 50er Jahren des 18. Jahrhunderts zeigen die Promenade mit unzähligen Gondeln, Segelbooten und Lastkähnen. Auch heute noch ist sie eine Anlegestelle für Boote. Für jene, die Venedig auf dem Wasserweg erreichen, enthüllt diese erste Mole mit ihren Marktständen und dem Menschengetummel einen ersten Vorgeschmack vom Zauber der Stadt.

Kirche La pietà – Die Kirche della Pietà stammt aus dem XV. Jahrhundert. Sie wurde zwischen 1745 und 1760 von Giorgio Massari erbaut. Die Kirche war ursprünglich ein Waisenhaus. Berühmt war der Chor der Pietà, für den Vivaldi Oratorien, Kantaten und Gesangsstücke schrieb.

Kirche San Zaccaria – Im Flamboyantstil und klassischen Renaissancestile wurde diese Kirche erbaut, die auf einer ruhigen Piazza unweit von der Riva degli Schiavoni emporragt. Die im IX. Jahrhundert erbaute Kirche wurde zwischen 1444 und 1515 vollkommen renoviert. Zur künstlerischen Attraktion in ihrem Inneren zählt das Werk La Madonna in trono con Bambino e Santi von Giovanni Bellini. Die Reliquien von acht Dogen werden in der unterirdischen Krypta aufbewahrt.

Stadtteil Dorsoduro

Der Stadtteil verdankt seinen Namen dem harten Untergrund, auf dem er sich erstreckt. Weite und eindrucksvolle Aussichten auf die Lagune machen dieses Gebiet zu etwas Besonderem. Der Campo Santa Margherita ist der belebteste Bereich dieses Stadtteils. In Dorsoduro findet man große Kunstsammlungen wie die berühmten Gallerie dell'Accademia und die Kunstsammlung des XX. Jahrhunderts Peggy Guggenheim.

Sehenswertes:

Campo Santa Margherita – Besonders am Vormittag, wenn der Markt den Höhepunkt seines regen Treibens erreicht, ist dieser Platz voller Leben. Gesäumt von Häusern aus dem XIV. und XV. Jahrhundert ist er das Herz des westlichen Bereichs von Dorsoduro. Ungewöhnliche Geschäfte, Marktstände und Cafés verkörpern das typische venezianische Leben. Außerdem findet man Fischverkaufsstände, Heilpflanzenverkäufer und Bäcker.

Palazzo Ca' Rezzonico – Als einer der schönsten Paläste Venedigs, im Barockstil erbaut und stattlich eingerichtet, ist er einer der wenigen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Erbauung des Gebäudes wurde von Baldassarre Longhena im Jahr 1667 begonnen, doch dann wurde das Gebäude unvollendet von der Familie Rezzonico erworben. Das erste große Bankett wurde im Jahr 1758 organisiert. Seit 1934 befindet sich im Palast das venezianische Museum des 18. Jahrhunderts, die Gallerie dell'Accademia – drei Gebäude, die einst der Kirche angehörten, beherbergen die größte bestehende Sammlung venezianischer Kunst. Die Sammlung bietet eine komplette Palette der venezianischen Schule, vom byzantinischen Mittelalter bis zur Renaissance, dem Barock- und Rokokozeitalter. Zu sehen sind u. a. die Meisterwerke "La leggenda di Sant'Orsola" (Die Legende der Hl. Ursula) von Carpaccio, "Incoronazione della Vergine" (Marienkrönung) von Veneziano und "La tempesta" (Der Sturm) von Giorgione.

Stadtteil Canareggio

Vom Bahnhof bis zu einem der ältesten Stadtviertel Venedigs ist dieser Stadtteil der nördlichste von Venedig. Der Kanal Canareggio, der dieses Gebiet durchquert, stellte vor der Bahnverbindung mit dem Festland den Hauptzugangsweg nach Venedig dar. Mehr als ein Drittel der Stadtbevölkerung lebt in Canareggio, das von kleinen Geschäften und einfachen Cafés gekennzeichnet ist. Der Tourismus konzentriert sich vor allem auf die Strecke vom Bahnhof nach Rialto.

Sehenswertes:

Madonna dell'Orto – Die ursprüngliche Kirche, die dem Heiligen Christophorus, dem Patron für Reisende, gewidmet war, wurde neu erbaut und im XV. Jahrhundert der Jungfrau Maria gewidmet, infolge des Fundes einer Marienstatue in einem nahe gelegenen Garten, der man Wunderkräfte zuschrieb. In ihrem Inneren befinden sich Meisterwerke von Tintoretto, der ein Mitglied der Pfarrgemeinde war, darunter das berühmte Gemälde "Il giudizio universale" (Das jüngste Gericht). Das Grab des Tintoretto befindet sich rechts vom Presbyterium.

Campo dei Mori – Der Tradition zufolge Seidenhändler waren die "Mori" die drei Brüder Mastelli, die von Morea (Peloponnes) stammten. Sie flüchteten im Jahr 1112 nach Venedig, wo sie den Palazzo Mastelli erbauten. Der Platz verdankt seinen Namen den in die Wände gemeißelten Steinstatuen der drei Mohren.

Ghetto – Nach einem Beschluss des Rates der Zehn im Jahr 1516 mussten sämtliche Juden Venedigs auf einer Insel im Stadtteil Canareggio leben. Das Stadtviertel wurde von breiten Kanälen und zwei, von christlichen Wachen betätigten Schleusen abgegrenzt. Der Name stammt wahrscheinlich von einer sich hier befindenden Gießerei, die "getto" oder "ghetto", also Guss, genannt wurde. Dieser Begriff wurde anschließend auf der ganzen Welt verwendet, um die Enklaven der Juden zu benennen. Heute behält das Stadtviertel seinen ethnischen Einschlag, mit zwei Synagogen für die religiösen Zeremonien, Kosher-Shops und einer jüdischen Bäckerei.

Shoppen in Venedig

Die leuchtenden und besonders schön gestalteten Schaufenster werden mit Sicherheit Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn Sie durch die engen Gassen Venedigs spazieren. Die Stadt kann sich einer großen Warenvielfalt rühmen, dank einer ausgeprägten Handwerkstradition für Glas und Spitzenarbeiten, jedoch auch Haute Couture, Antiquitäten, Lederwaren und Schmuckstücke kommen nicht zu kurz. Seit dem Mittelalter stellen die Mercerie die Haupteinkaufstraße dar. Sie ist jene Straße, die den Markusplatz mit Rialto verbindet. Mit einem Labyrinth aus engen und lauten Gassen mit kleinen Läden und Boutiquen im Westen von San Marco ist sie voll mit interessanten und ungewöhnlichen Geschäften. An der Piazza al Ponte dell'Accademia finden Sie Qualitätsgeschäfte und im Norden von Campo Santo Stefano hingegen Souvenirs und Geschenksartikel. Zum Campo San Paolo hin, über den Canal Grande, gibt es billigere Geschäfte. Die Inseln Murano und Burano sind die Orte par excellence, um Glasbläserkunstwerke und Klöppelspitzenarbeiten zu erstehen. Via Baldassarre Galuppi ist das Herz der Insel Burano, wo man nicht nur die berühmten Klöppelspitzenarbeiten findet, sondern auch frischen Fisch unter freiem Himmel essen kann. In Murano können Sie direkt in den Glasfabriken, die auch über einen Brennofen und Showroom verfügen, die Glasbläserkunstwerke erwerben. Die besten Designerklamotten findet man alle in der Nähe des Markusplatzes: Armani, Laura Biagiotti, Missoni und Valentino haben dort ihre Boutiquen. Venedig ist auf für seine eleganten Seidenstoffe, die bedruckten Samtstoffe und die prächtigen Brokate berühmt, besonders geschätzt werden die von Fortuny erfundenen, fein plissierten Seidenstoffe. Zahlreiche elegante Spezialgeschäfte für moderne Inneneinrichtung und begehrte Artikel für das Haus findet man entlang der großen Straße in Lido. Die schönsten Juweliergeschäfte findet man unter den Arkaden des Markusplatzes. Die Masken, das Symbol von Venedig, kann man in der ganzen Stadt erwerben. Sie finden sowohl günstige Massenanfertigungen, jedoch auch echte handwerkliche Meisterwerke. In Castello finden Sie außergewöhnliche Exemplare im Laboratorio Artigianale Maschere (Handwerkskunststätte der Masken).